Bretagne 2009

unsere Route
29.6.2009
Bitsch - Besançon - Vallorbe (272 km)                                                           
Wir starten um 15:00 mit Sack und Pack Richtung Bretagne. Unser Weg führt uns nach Besançon via Lausanne und Vallorbe
wo wir um ca. 20:00 eintreffen.

30.6.2009
Vallorbe - Auxerre - Paris - Morlaix (911 km)
Heute wird gefahren. Ziel ist Morlaix in der Bretagne. Das Wetter ist schön  und heiss. Zweimal muss ich tanken
Die Autobahngebühren betragen Besançon-Paris 41€ und Paris-Morlaix 41€. Ankunft in Morlaix um 19:00. Alle sind müde, vor allem das WoMo, schon seit Mittag zieht es nach rechts, und die Vibrationen werden immer stärker.

Morlaix
1.7.2009
Morlaix - Roscoff (33.4 km)
Tja, da wird ein Besuch in einer Garage nötig. Zuerst schauen wir uns jedoch noch die Altstadt von Morlaix an.
Nachmittags um 14:00 Uhr öffnet eine grosse Citroën Garage. Der Fehler ist schnell gefunden: Auf der rechten Seite sind beide Pneus (Karkasse) defekt. Die beiden Pneus sollen bis 16:00 Uhr gegen Michelin Agilis CP gewechselt werden. Metallventile möchte ich auch noch, aber es hat keine an Lager. Um 16:00 Uhr ist tatsächlich schon ein Pneu gewechselt und montiert, aber der Mechaniker hat mit unserem WoMo einen Citroen Saxo gerammt. Am WoMo kann ich keinen Schaden feststellen, der Saxo sieht aber schlimm aus, Hecktüre und Scheibe sind defekt. Unser Veloträger hat sich via Heckklappe in den Innenraum des Saxo gebohrt. Übernachtet wird nach diesem Abenteuer in Roscoff auf einem Platz am Hafen.

2.7.2009
Roscoff - Meneham - Brignogan Plage (35.4 km)
Es regnet. Wir gehen den Tag gemütlich an und fahren erst gegen Mittag weiter nach Meneham. Immer noch regnet es.
Übernachtung auf dem Camping Phare du Brignogan. Nachdem die Kinder den Strand und das Meer genossen haben, können wir unser Abendessen bei jetzt schönem Wetter draussen geniessen.
Campingplatz: 25€

Brignogan Plage
Meneham
3.7.2009
Brignogan Plage - Ploudalmézeau - Conquet (109 km)
Heute Morgen lacht uns die Sonne schon durchs Dachfenster entgegen. Nach Frühstück, Strand und Wasserservice geht's weiter zum botanischen Garten von Ploudalmézeau.

Dann wird der Phare le Four und weitere Leuchttürme besucht. Wir folgen der Küstenstrasse bis nach le Conquet. Von hier aus gibt es Fährverbindungen auf die Île Ouessant. Übernachtet wird auf einem Platz vor dem Verkehrsbüro.
4.7.2009
Ile Ouessant (per Velo und Schiff)
Wir besichtigen die Insel Ouessant per Velo. Manon hat sich tapfer geschlagen, obwohl sie und das Velo betreffend Routenwahl nicht immer einer Meinung waren. Die Île Ouessant ist wirklich ein Besuch wert und kann ideal  mit dem Velo erkundet werden. Am Abend haben wir noch le Conquet besichtigt, wir finden eine schöne Kirche, viele schöne Häuser und natürlich den obligatorischen Leuchtturm. Übernachtet wird wieder auf dem  Platz vor dem Verkehrsbüro.

Ile Ouessant
5.7.2009
Conquet - St. Mathieu - Fort Bertheaume - Brest (51 km)
Weiter geht’s nach Brest. Immer schön der Küstenstrasse nach. Das Navigationsgerät bewährt sich bestens. Wir besichtigen den Leuchtturm St. Mathieu. Man kann hinaufsteigen und ein Leuchtturmwärter antwortet geduldig auf alle unsere Fragen. Zudem gibt es ein kleines Museum,  in dem die Geschichte von St Mathieu aufgezeigt wird. Wir besuchen noch die Abtei und die Kirche. Wirklich sehenswert und auch das Wetter spielt mit. In Plougonvelin besichtigen wir das Fort Bertheaume. Die Kinder rennen über Brücken, Treppen und durch die Soldatenfestung.

Leuchtturm St. Mathieu
Als wir Brest erreichen sehen wir einem Segelschiff beim Einlaufen zu. Es handelt sich um die "La Recouvrance", einem Nachbau eines Schiffes von 1817. Schnell erfahren wir, dass  mit diesem Schiff auch Tagestouren gebucht werden können. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Leider ist jedoch für die nächsten 6 Tage bereits alles ausgebucht. Das wird eng im Terminkalender. In Brest gibt es noch ein schönes grosses Aquarium. Das wollen wir morgen besuchen und daher werden wir gleich auf dessen Parkplatz über-nachten. Es sind bereits andere Womos da. Der Parkplatz wird um 19:00 geschlossen, wir können also nicht mehr raus, aber das ist kein Problem, wir nutzen den grossen Platz zum Rollschuhfahren und knüpfen Kontakt mit anderen Womo Besatzungen, die auch hier übernachten.
Ozeanium Brest
6.7.2009
Brest - Oceanopolis - Pointe de Dinan - Camaret sur Mer (103 km)
Wir besuchen das Ozeanopolis in Brest. Von Pinguinen über Robben bis Haie gibt es alles. Bei der Fütterung der Pinguine und Robben können wir auch noch zuschauen. Am Nachmittag geht es weiter nach Landerneau, Presqu'Ile de Crozon und weiter nach Morgat, Port de Plaisance. Anschliessend schauen wir uns noch die Klippen der "Pointe de Dinan" an und fahren weiter bis Camaret sur Mer. Da gibt es den" Pointe de Penhir" anzuschauen und eine Befestigung aus dem 2ten Weltkrieg besichtigen wir auch noch. Uebernachtung auf dem CP Municipal für 17€. inkl. Dusche und Strom.

Pointe de Dinan
7.7.2009
Camaret sur Mer - Pointe du Raz (136 km)
Nach 136 km erreichen wir "Pointe du Raz, einen schönen Aussichtspunkt an der Westküste. Wir besuchen im Laufe des Tages mehrere Aussichts-punkte, u.a. Fort de Capucine und auch noch das Schiffsmuseum in Douarnenez. Auch Châteaulin liegt auf dem Weg, mit der schönen Kapelle Notre Dame. Der Stellplatz am "Pointe de Raz" schlägt mit 15€ praktisch ohne Infrastruktur alles bisher bezahlte.

Fort de la capuccine
8.7.2009
Pointe du Raz - Lactudy - Concarneau (191.3 km)
Da wir gestern am Pointe de Raz von einem Gewitter überrascht wurden, heute jedoch super Wetter ist, machen wir uns noch einmal auf den rund 20 Min. dauernden Fussweg. Es gibt auch einen Bus, aber wir fahren ja sonst schon viel, da schadet ein Fussmarsch nicht. Danach fahren wir weiter bis  Point l'Abbe. Nach einem kurzen Abstecher nach Lactudy fahren wir der Küste nach weiter nach Carnac, wo wir auf einem Platz mit vielen Womos übernachten. Die Altstadt von Concerneau, mit Mauern rundherum befestigt, erinnert uns an St. Malo. Absolut sehenswert.

Concarneau
Stellplatz Carnac
9.7.2009
Concarneau - Carnac - Quibéron (111 km)
Heute stehen die Steinreihen von Nemec bei Carnac auf dem Programm. Anschliessend geht’s weiter nach Quiberon an den Strand. Zuerst buchen wir aber noch einen Ausflug auf die Belle Île für morgen.
Übernachtung dann auf dem Camping Municipal in Quiberon.  5€


10.7.2009
Besuch der Belle Ile
Wir besuchen die Belle Île bei Quiberon. Um die Insel zu erkunden mieten wir einen Citroën Méhari. Das Wetter spielt einigermassen gut mit, so dass wir im Méhari nicht allzu nass werden. Die Windjacken werden aber gerne angezogen beim Fahren. Die Belle Île verdient wirklich ihren Namen und wir jagen mit dem Méhari von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Am Abend bin ich froh, die Kiste wieder heil zurückzugeben, aber es war einmal etwas anderes und ganz lustig.
Übernachtung auf einem Campingplatz für 18.55€

Grotte auf der Belle Île
11.7.2009
Quibéron - Rochefort- en-Terre - Brest (280 km)
Heute müssen wir zurück bis nach Brest, da wir ja eine Tagestour mit der "La Recouvrance" gebucht haben. Zuerst schauen wir jedoch die Kirche in St. Anne d'Auray an, anschliessend noch Rochefort-en-Terre. Wir sind wirklich begeistert. Rochfort-en-Terre ist einer der schönsten Orte, den wir in der Bretagne gesehen haben. Am Abend soll es noch ein Konzert mit den "The Poppy's", les petit chanteurs d'Asnieres geben. Das wollen wir nicht verpassen, obwohl Brest ein ganzes Stück weit weg zum Fahren ist. Nach einem schönen Konzert geht's zurück nach Brest.
Tagesetappe 280 km (Nachtetappe). Wir übernachten auf einem Platz beim Hafen. Da hat es schon mehrere Womo’s.

Rochefort-en-terre
12.7.2009
Segeltour auf der La Recouvrance - Brest - Rennes (254 km)
Nach einer sehr kurzen Nacht, geht es heute schon um 7:00 los. Geplant ist ein Segelturn mit dem 2 Master "la Recouvrance".
Pünktlich um 9:00 begrüsst uns Kapitän Jan an Bord des Zweimasters, der laut Plänen von 1817 vor ca. 10 Jahren nachgebaut wurde.
Er gibt unumwunden zu, dass er die La Recouvrance mit 5 Matrosen gar nicht segeln kann. Mit Hilfe der 12 Touristen an Bord, sollte es jedoch gehen, wenn alle fleissig mitanpacken. Nachdem uns noch Details über Art und Zweck des Schiffes mittgeteilt wurden, geht es auch schon los. Kaum ist das Schiff in der richtigen Position, müssen wir auch schon anpacken und unter fach-kundiger Leitung Segel hissen usw.
Mittagessen gibt es dann vor Anker in einer ruhigen Bucht und anschliessend wiederholt sich das ganze Spiel mit Segel rauf, wenden usw. bis wir gegen 17:00 wieder im Hafen von Brest einlaufen.

La Recouvrance, Brest
2 Wochen sind so schnell vorbei. Wir machen uns also auf den Weg Richtung Schweiz und kommen bis Rennes.
Übernachtung auf einem Parkplatz eines Sportplatzes.

13.7.2009
Rennes - Paris - Dijon - Chateau de Joux (789 km)
Von Rennes geht es jetzt los Richtung Schweiz. Das Navigationsgerät zeigt verlässlich die allgemeine Richtung an.
Autobahngebühr Rennes-Paris              41€
Autobahngebühr Paris-Besançon          64.40€
Übernachtung beim Château de Joux.

14.7.2009 
Chateau de Joux - Lausanne - Brig (216 km)                                                                                 
Letzte Etappe Heimfahrt.
 
Total :                                                                         3481 km
Total Diesel:                                                                 418.81 l
Durchschnitt:                                                                12.03 l/100km
Gebühren Übernachtungen:                                            80.55€
Gebühren Autobahn:                                                     187.40€