Sardinien 2014

unsere Route
11.10.2014
Bitsch - Livorno - Fähre nach Golfo Aranci (596 km)
Am Morgen haben wir unsere letzten Sachen gepackt und sind dann nach einer kurzen Nach um halb neun Uhr losgefahren Richtung Simplonpass und Italien. Bei uns zuhause ist das Wetter kalt, regnerisch und unfreundlich, aber wir fahren ja jetzt in den Sommer nach Sardinien. Um die Mittagszeit lassen wir Genua hinter uns, hier empfängt uns bereits eine lachende Sonne und flott warme Temperaturen. Weiter geht es nach Livorno, wir sind kurz nach halb drei Uhr in Livorno und verbringen fast eine halbe Stunde mit der Suche nach dem Fährhafen, ist gar nicht so einfach zu finden und nicht allzu gut beschildert. Doch es reicht, unser Schiff läuft gerade ein und so haben wir genug Zeit bis wir auf das Schiff fahren können. Es hat nicht mehr allzu viele Womos, man merkt, die Saison ist vorüber. Wir starten mit einer Stunde Verspätung in Livorno Richtung Golfo Aranci auf Sardinien. Abends kurz vor elf Uhr laufen wir dann im Hafen von Golfo Aranci ein, müde und mit leerem Tank suchen wir uns vorerst einmal ein Nachtlager.
warten auf die Fähre
12.10.2014
Porto Cervo/Costa Smeralda - San Teresa di Gallura/Capo Testa (160 km)
Am Morgen erwachen wir auf einem Aussichtspunkt auf der Hochstrasse von Golfo Aranci Richtung Porto Cervo. Nach dem Frühstück geniessen wir noch etwas die herrliche Aussicht auf die Costa Smeralda. Danach fahren wir nach Porto Cervo. Wir spazieren durch dieses malerische Dörfchen und flanieren durch die Shopping Meile. Es ist uns alles ein bisschen teuer genug, wir lassen die exklusiven Geschäfte Prada, Versace & Co. hinter uns und fahren weiter durch die wunderschöne Gegend nach San Teresa di Gallura. Wir sind überrascht ob der gebirgigen sardischen Landschaft. In San Teresa dürfen wir nicht in das Städtchen hineinfahren, es gibt ein Fahrverbot für Womos. Also fahren wir weiter und finden einen herrlichen Strandplatz direkt am Meer. Die Kinder haben schnell die Badehose montiert und ab ins Meer. Wir machen es uns ein bisschen gemütlich am Strand mit lesen und faulenzen. Danach gibt es ein gemütliches Abendessen und einen herrlichen Abend draussen in der Abendluft, im Hintergrund hört man die Brandung des Meeres, einfach schön ist das.
Baden am Capo Testa
13.10.2014
Capo Testa - Tempio Pausania - Aggius/Valle de la luna - Castelsardo - Platamona (155 km)
Am Morgen gibt es Frühstück in der sardischen Sonne, danach räumen wir unser Zelt an der Cala Rena Majore. Wir fahren zurück nach San Teresa auf den äussersten Zipfel und schauen uns die Felsformationen des Capo Testa an. Die herrliche Bucht Cala Spinosa lädt zum Innehalten ein. Zurück geht es nach San Teresa, wir kaufen in einem Supermarkt ein und bereiten ein Mittagessen mit Hot Dogs zu. Weiter fahren wir ins Landesinnere nach Tempio Pausania. Hier lohnt es sich, die Altstadt und die Kirche anzuschauen und durch die malerischen Gassen zu spazieren. Zurück fahren wir via Aggius und dann durch das Valle de la luna. Es geht zuerst steil bergauf und danach genauso steil wieder bergab entlang einer wunderschönen felsigen Landschaft, so richtige Granittürme. Danach fahren wir wieder zurück zur Küste bis nach Castelsardo. Dies ist wahrlich ein malerisches Dorf, gebaut an einem Felsen direkt am Meer, es erinnert an Cinque Terre. Leider können wir nicht verweilen, es ist bereits nach fünf Uhr und wir brauchen dringend einen Campingplatz. Es ist schon fast sieben Uhr, als wir endlich fündig werden, die Campingplätze sind die meisten bereits geschlossen.
Tempio Pausania
Aggius mit Valle de la luna
14.10.2014
Porto Torres - Stintino - Rocco dell'elefante - Sorsi - Sennori - Sassari - Chiesa Trinità di Saccargia (120 km)
Wir machen vorerst einmal den Service am Womo. Weiter fahren wir nach Porto Torres. Eigentlich möchten wir einen Ausflug auf die Insel Asinara machen. Doch dies ist erst am Freitag oder Sonntag möglich, so lange wollen wir nicht warten. Wir fahren weiter nach Stintino, dem letzten Fischerdörfchen an der nordwestlichsten Spitze Sardiniens. Hier könnten wir einen Ausflug auf die Insel für den nächsten Tag buchen, mit Jeep oder Katamaran, alles jedoch sehr teuer. Wir lassen das und fahren weiter nach Castelsardo, sehen uns das alte Stadtzentrum und die Festung auf dem Hügel an. Da heisst es Treppensteigen! Auch wenn es nicht mehr allzu heiss ist, kommen wir dennoch zünftig ins Schwitzen bis wir oben auf der Festung sind. Der Rückweg ist dann gemütlich, wir fahren weiter Richtung Sassari auf der Suche nach dem Rocco dell'elefante. Um ein Haar hätten wir ihn verpasst, ist er doch einfach so am Strassenrand zu finden, jedoch ist die Strasse gesperrt. Wir fahren weiter nach Sorsi und Sentino ins Landesinnere. Es ist eine wunderschöne Fahrt, wir erreichen bald einmal Sassari. Dort entscheiden wir uns, zur Chiesa Trinità di Saccargia zu fahren. Es handelt sich um eine ganz spezielle Kirche aus dem 12. Jahrhundert, gebaut mit schwarz-weissen Steinen. Hier am Fusse dieser Kirche schlagen wir unser Nachtlager auf, denn es gibt eine Pizzeria. Wass will man mehr?
Castelsardo
Chiesa Trinità di Saccargia
15.10.2014
Nuraghe Santi Antine/Valle dei nuraghe - Domus de janas di San Andri Priu - Alghero - Fertilia (109 km)
Wir starten am Morgen auf dem Parkplatz der Pizzeria. Wir fahren nach Bonorva. Auf dem Weg dorthin sehen wir die grösste und besterhaltene Nuraghe Santu Antine im Tal der Nuraghe an. Es handelt sich hier um eine Festung aus prehistorischer Zeit, ca. Bronzezeit. Sie ist noch sehr gut erhalten, ein Audiogiude führt uns durch die Sehenswürdigkeit. Das ganze ist sehr interessant und auf jeden Fall wert anzuschauen. Weiter geht es nach Bonorva, wo wir die grössten Gräber aus prehistorischer Zeit, nämlich Jungsteinzeit, San Andri Priu ansehen. Auch hier lernen wir viel Neues und sehen, wie die Gräber im Laufe der Zeit von verschiedenen Völkern gebraucht und geprägt wurden. Es ist schon früher Nachmittag, als wir uns auf den Weg nach Alghero machen. Nachmittags um zwei Uhr sind wir dann dort, sehen uns das alte Stadtzentrum von Alghero an, welches durch die spanischen Eroberer geprägt wurde, an. So sieht man hier die typische katalonische Bauweise der Häuser und natürliche hat es auch einen Malécon. Wir flanieren durch die Altstadt und suchen uns gegen Abend einen Campingplatz. In Fertilia werden wir fündig, ein offener Campingplatz, welch ein Wunder! Der Platz ist direkt am Meer, die Kinder freut's.
Nuraghe Santu Antine
Malécon Alghero
Altstadt Alghero
16.10.2014
Capo Caggia - Grotto di nettuno - Alghero - Bosa (114 km)
Nach einem gemütlichen Frühstück starten wir auf die westlichste Spitze Sardiniens, dem Capo Caggia. Von hier aus geht es 654 Treppentritte hinunter zum Grotto di nettuno. Um die Mittagszeit machen wir eine Führung mit durch diese Tropfsteinhöhle mit ganz imposanten Stalagmiten und Stalakiten. Es ist eine wunderschöne Höhle, mehr als eine Stunde spazieren wir durch diese schöne Welt und danach heisst es wieder Treppensteigen, diesmal bergauf. Wir fahren zurück nach Alghero und danach entlang der wunderschönen Küste nach Bosa. Immer wieder legen wir einen  Halt ein, denn die Fahrt entlang der Küste ist einmalig. In Bosa machen wir uns gleich auf den Weg, um die Altstadt zu erkunden. Es ist ein typisches italienisches Städtchen, gabaut an einen Hügel, auf der Kuppe des Hügels trohnt ein Schloss mit Burgmauern. Die Häuser sind alle ganz frabenfroh gestrichen, einfach schön. Wieder einmal heisst es Treppensteigen und doch es lohnt sich, die Aussicht ist wirklich genial. Wieder zurück in der Altstadt flanieren wir durch die Gassen, geniessen einen Cappuccino und fahren danach entlang des Temoflusses ins Temotal mit seinen schönen Gärten zur Kirche San Pietro, leider ist sie bereits geschlossen. Wir übernachten in Bosa.
Capo Caggia
Grotto di nettuno
die Tropfsteinhöhlen
17.10.2014
Bosa - Oristano - Sinishalbinsel (114 km)
Nochmals fahren wir ins Temotal zur Kirche San Pietro, aus dem 11. Jh. Sie ist immer noch geschlossen. Wir fahren entlang der Küste nach Monte Ferro. In San Caterina di Pittihuri an einem wunderschönen Strand mit grossen Wellen machen wir eine längere Mittagsrast. Die Kinder gehen baden. Am späten Nachmittag fahren wir über San Salvatore hinaus zum Capo San Marco. Wir sehen uns die Kirche San Giovanni di Sinis an, eine wirklich alte Kirche aus dem 6/7. Jh. Wir laufen hinaus auf die Sinishalbinsel, um Flamingos zu entdecken, sie sind im Herbst in den Sümpfen der Sinishalbinsel anzutreffen. Im 2. Anlauf werden wir fündig. Es ist schon spät, als wir in Oristano einfahren und durch die Altstadt spazieren. In Arborea finden wir wieder einmal einen geschlossenen Campingplatz, wir übernachten am Meer, halt ohne Duschen!
Bosa
San Giovanni di Sinis
18.10.2014
Arborea - Marina di Arbus/Costa Verde (223 km)
In der Nacht hat es zünftig abgekühlt, der Morgen ist erfrischend. Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Terraalba. Dort nehmen wir die Strasse zurück ans Meer. Wir fahren nach San Antonio di Sanadi und danach durch die Wälder der Costa Verde nach Marina di Arbus. Es ist eine wunderschöne Strecke. Nach Marina di Arbus hört die geteerte Strasse auf, wir müssen mit unserem Womo 2 Wasserfurten überqueren und fahren über eine Sandpiste Richtung Costa Verde. Man fühlt sich wie im Outback. Doch die Landschaft und das Abenteuer lockt. So finden wir in dieser abgelegenen Gegend tatsächlich einen offenen Campingplatz. Alle zusammen geniessen eine kalte Stranddusche im eiskalten Wasser. Nach einem kurzen Mittagessen fahren wir auf der Sandpiste ans Meer und verbringen den Rest des Tages mit Baden und Geniessen von Sonne, Sand und dem Anblick der Dünenlandschaft der Costa Verde. Am Abend gibt's endlich wieder einmal eine herrliche warme Dusche. Nach dem Abendessen fallen alle müde und zufrieden ins Bett.
Outbackfeeling an der Costa Verde
19.10.2014
Costa Verde - Arbus - Fiuminimaggiore/Tempel von Antas - Iglesias - Cagliari (146 km)
Zurück geht es wieder auf der Sandpiste. Nochmals durchqueren wir die beiden Furten. Wir fahren weiter über den Monte Arcuentu nach Guspini und danach nach Arbus. Wir fahren entlang einer wunderschönen Bergstrasse durch das Valle d'Orrida nach Fiuminimaggiore, einem typische sardischen Dörfchen mit unglaublich engen Gassen. Entlang der Route sehen wir immer wieder verlassenen Silberminen. Sardinien war einst ein grosser Abbauer von Silber, Eisen und Erz. Heute sind die verlassenen Dörfer und Minen Zeugen der damaligen Zeit. Wir schauen uns den römischen Tempel von Antas an und fahren weiter nach Iglesias. Iglesias ist ein schönes Städtchen mit vielen engen Gassen, doch heute am Sonntag ist es wie ausgestorben, sogar die meisten Restaurants sind geschlossen. Auf der Schnellstrasse fahren wir nach Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens. Nachmittags um vier Uhr sind wir da, haben schnell einen Stellplatz gefunden und gehen zu Fuss Richtung Stadtzentrum. Als erstes schauen wir uns die Kirche Santi Eularia an der Via S. Eularia an. Unter der Kirche ist eine römische Ausgrabungsstätte, eine richtige römische Stadt und wirklich sehenswert. Danach begutachten wir die Kirche von oben. Es wird gerade eine Messe gefeiert, wir machen gleich mit. Nach der Messe ist es bereits dunkel in Cagliari, in der Pizzeria Lo Zodiac geniessen wir eine herrliche Pizza. Danach machen wir uns auf den Heimweg, alle sind müde.
Iglesias
20.10.2014
Cagliari/centro storico - Villasimius - Capo Carbonara - Capo Ferrato (75 km)
Am nächsten Morgen machen wir uns nochmals auf den Weg ins Zentrum von Cagliari. Wir erklimmen den Hügel, auf dem die Altstadt, das centro storico, trohnt. Wir sehen uns das castello und die Kirche San Maria di Bonaria an. Danach geht's wieder hinunter zum Hafen. An der Hafenpromenade gönnen wir uns eine Kaffeepause, danach marschieren wir los Richtung Womo. Zurück beim Stellplatz stellen wir mit Erleichtung fest, unser Womo steht im Schatten, denn es ist inzwischen ganz schön warm. Wir machen den Service und fahren danach der Küste entlang nach Süden. Kurz nach Cagliari entdecken wir nochmals Flamingos. Nach einem längerem Fotostopp fahren wir nach Villasimius und weiter zur südlichsten Spitze Sardiniens. Der Ausblick von hier ist genial, wir fahren danach weiter entlang der Costa del Rei nach Norden. An der Costa del Rei gibt es viele Sandstrände und ein paar wirklich hässliche Ferienhaussiedlungen. Schöner als die Costa del Rei ist das Capo Ferrato. Hier finden wir einen offenen Campingplatz am Meer, so ist die Entscheidung bald einmal gefällt, hier bleiben wir!
Cagliari
21.10.2014
Capo Ferrato
Heute ist für einmal Baden angesagt. Am Morgen stehen wir gemütlich auf und geniessen draussen im Schatten der Bäume unser Frühstück. Die Kinder gehen danach an den Strand und wir geniessen das Nichtstun und lesen draussen im Schatten der Bäume. Nach dem Mittagessen ist die Sonne ziemlich warm, die Kinder schauen einen Film, wir lesen weiter. Am späten Nachmittag gehen wir alle zusammen an den Strand, wir bewundern die Sandburg der Kinder und kühlen uns auch noch etwas ab im kühlen Wasser des Meeres. Es ist tatsächlich ziemlich kühl, aber man kann sogar Fische beobachten. Sobald die Sonne hinter den Hügeln verschwindet, gönnen wir uns eine Dusche und es wird grilliert.
am Capo Ferrato
22.10.2014
Capo Ferrato - Arbatax/Rocce Rosso - Urzulei - Passo Genna Silana (166 km)
Wir brechen unsere Zelte am Capo Ferrato ab, fahren auf der SS125 Richtung Norden durch eine hügelige Landschaft, vorbei an den Ortschaften Tertenia, Lanusei bis nach Tortoli und Arbatax. Hier an der Küste hat es ein Naturwunder Sardiniens, die Rocce Rosso. Leider ist nur ein kleiner Teil dieser roten Felsen vom Land aus sichtbar, die meisten Felsnadeln befinden sich zwischen Arbatax und Marina di Gairo und sind nur via Boot zu bewundern. Wir fahren weiter nach Braunei und danach in die Ogliastraberge. Es ist eine schöne Fahrt, immer wieder gibt es eine Fotopause. Wir kommen irgendwann nach Uruzlei und jetzt geht es richtig bergauf auf den Passo Genna Silana. Hier ist es ganz schön frisch und Regenwolken ziehen auf. Auf dem Pass hat es eine geschlossene Womo Servicestation. Wir entscheiden uns, da zu übernachten.
Rocce Rosso/Arbatax
Korkeiche - alle 9 Jahre wird die Rinde abgenommen
23.10.2014
Su Gorropu/Codula di Luna - Golfo di Orosei - Cala Gonone/Cala Luna - San Theodoro (127 km)
Wir erleben einen herrlichen Sonnenaufgang auf dem Passo Genna Silana. Die ganze Nacht war sehr ruhig, nur ein paar Wildschweine haben uns Gesellschaft geleistet. Wir fahren weiter nach Dorgali und sehen entlang der Panoramastrasse ins Tal der Codula di Luna mit dem Eingang in di Su Gorropu Schlucht, eine gewaltig enge Schlucht. In diese Schlucht kann man nur im Bachlauf hinein. Wir fahren nach Cala Gonone am Golfo di Orosei. Hier buchen wir eine Bootstour zur Grotto Bue Marino. Um elf Uhr geht's los, in der Bucht hat es hohe Wellen, der Einstieg in die Tropfsteinhöhle wird abenteuerlich. Wir marschieren 1 km hinein in die Welt der Stalagmiten und Stalakiten. Danach macht das Boot mit uns noch einen Ausflug zur Cala Luna, Irgendwann am Nachmittag sind wir zurück in Cala Gonone und geniessen eine Pizza Frutti di mare am Hafen mit einem wunderschönen Ausblick aufs Meer. Wir fahren zurück nach Dorgali und weiter der Küste entlang nach Orosei und San Theodoro. Hier beobachten wir nochmals ganz aus der Nähe Flamingos, auf dem Rückweg stellt sich uns ein Wolf in den Weg. Erschrocken treten wir den Rückzug an und machen einen grossen Umweg. Der Wolf sieht ziemlich zahm aus, aber man weiss ja nie... wir übernachten in San Teodoro am Meer.
Cala Gonone
Höhleneingang Bue Marino/Golfo Orosei
24.10.2014
San Theodoro - Olbia - Costa Smeralda/Rocce Rosso - Golfo Aranci (116 km)
Nach vor dem Frühstück machen wir einen Spaziergang, um die Flamingos zu sehen. Es ist ein ziemlicher Fussmarsch bis zur Bucht, wo sie sich aufhalten an diesem Morgen. Zurück beim Womo gibt es Frühstück und wir fahren weiter nach Olbia und sehen uns das Zentrum an. Es begeistert uns nicht allzu sehr, so fahren wir weiter zur Costa Smeralda. Das Wetter ist genial, wir haben einen Blick über die ganze Küste. Danach fahren wir noch durch das Tal der Rocce Rosso und geniessen unseren letzten Tag auf Sardinien. Wir gehen noch einkaufen in einem Einkaufszentrum kurz nach Olbia und fahren Richtung Golfo Aranci. Nach einem kurzen Abendessen fahren wir auf die Fähre, geniessen noch einen Cappuccino und dann heisst es ab in die Heja, morgen ist früh Tagwacht, das Schiff läuft morgens um sieben Uhr in Livorno ein. Danach wartet eine lange Heimfahrt, nämlich 490 km auf uns bis nach Hause.
Flamingos bei San Theodoro
Costa Smeralda
ein wenig Statistik:
total gefahrene km: 2'446

Die Jahreszeit war genial zum Reisen nach Sardinien, schönes Wetter, warm und nicht heiss. Wir hatten aber Probleme, offene Campingplätze auf der Insel zu finden. Die meisten waren bereits geschlossen.