Bitsch - Zürich - New York - Salt Lake City
Am Morgen stehen wir ganz früh auf, nämlich um 4.00 Uhr. Nach einem heissen Kaffee packen wir unsere restlichen Sachen und fahren zum Bahnhof. Kurz vor sechs Uhr fährt unser Zug und so sind wir kurz nach acht Uhr auf dem Flughafen in Zürich. Das Gepäck sind wir bald einmal los und schon sitzen wir im Flugzeug der Delta Airlines und heben ab. Mehr als 8 Stunden dauert der Flug nach New York. Auf dem JFK Flughafen müssen wir dann 6 Stunden warten auf unseren Anschlussflug nach Salt Lake City. Abends um halb acht Uhr ist es dann soweit und wir sind alle schon ziemlich geschafft, doch vor uns liegt nochmals ein Flug von 5,5 Stunden. Im Gegensatz zum Transatlantikflug ist diese Maschine bis auf den letzten Platz ausgebucht. Ein Bordunterhaltungssystem fehlt auch wieder, so hätte man eigentlich Zeit zum Schlafen. Abends um 11.00 Uhr landen wir in Salt Lake City, bald darauf sind wir im Hotel und legen uns hin.
Insgesamt waren wir 27 Std. unterwegs.
Übernahme Wohnmobil
Salt Lake City
Morgens um halb acht Uhr ist bereits Tagwacht. Nach unserem ersten amerikanischen Frühstück werden wir zur Wohnmobilvermietung Amerika Cruise chauffiert und bald darauf sind wir im Besitz eines gewaltigen Wohnmobils. Hier hat man einmal Stauraum genug, ja, es ist bei weitem nicht jede Ritze ausgenutzt. Gleich fahren wir zu Walmart und kaufen erst einmal richtig ein.
Was für das Womo zutrifft, trifft auch für den Einkaufsladen zu. Am späten Nachmittag sehen wir uns noch Downtown Salt Lake City an und besuchen eine Messe der Mormonen. Gegenwärtig gibt es hier eine Kunstausstellung mit Konzerten. Das Abendessen geniessen wir mit einem wunderschönen Blick über die Stadt. Hier werden wir auch gleich über Nacht bleiben.
Salt Lake City - Jackson Hole - Bear Lake - Logan Canyon - Grand Teton N.P. (485 km)
Am Morgen ist früh Tagwacht, morgens um sechs ist bereits alles auf den Beinen. Also gibt's gleich Frühstück mit einem miserablen Schokopulver. Morgens um sieben sind wir dann auch schon beim Kapitol von Utah. Es ist eine kleinere Ausführung des Kapitols von Washington. Von dort hat man einen herrlichen Blick über Salt Lake City. Danach fahren wir nach Logan, durch den "Logan Canyon", entlang des "Bear Lake" nach Jackson. Jackson ist ein richtiges kleines Cowboystädtchen am Eingang des Grand Teton Nationalparks und des Yellowstone Nationalparks. Wir spazieren durch das malerische Städtchen. Die Fahrt hierher war sehr schön und landschaftlich sehr reizvoll. Am Abend dann fahren wir noch bis in den Grand Teton NP hinein, vorbei an einer grasenden Büffelherde. Wir übernachten auf dem ersten Campingplatz im Nationalpark.
Grand Teton NP - Yellowstone NP (10 km)
Heute morgen steht ein prächtiges Begrüssungskomitee vor unserem Womo: es grasen direkt vor uns drei Elche. Nach dem Frühstück machen wir den Service am Womo. Danach fahren wir zum Jennylake und überqueren den See mit einem Boot. Wir wandern zu den "Hidden Falls" und danach noch weiter zum Eingang des "Cascade Canyon". Der Ausblick ist genial. Zurück geht es mit dem Boot und nach einer kurzen Mittagspause geht's weiter durch den Grand Teton NP. Der Blick auf die verschneite Bergkette ist atemberaubend. Am Nachmittag stehen wir dann vor den Toren des Yellowstone NP. Die Fahrt durch den Park ist wunderschön. Bald auch sind wir beim "Old Faithful" und beobachten seine Eruption. Gewaltig! Bis am späten Abend spazieren wir entlang der vielen "Blow Holes". Erinnerungen werden wach an "Wai-O-Tapu Wonderland" oder "Te Puia" in Neuseeland. Die Kinder beobachten das Schauspiel fasziniert.
Yellowstone NP - Old Faithful - Grand Prismatic Spring
Yellowstone NP - Yellowstone Canyon - Upper and Lower Falls (10 km)
Mammoth Hot Springs - Idaho Falls - Salt Lake City - Springville (670 km)
Springville - Moab - Arches NP (296 km)
Arches NP - Devil's Garden - Delicate Arch
Um fünf Uhr ist Tagwacht und nach einem kurzen Imbiss marschieren wir vom Campingplatz los Richtung "Landscape Arch" und "Double Arch". Am Morgen ist es noch recht angenehm und wir kommen zügig voran und sehen sämtliche Arches am "Devil's Garden". Auf dem Rückweg wird es schon heiss und das Wasser wird knapp. Kurz nach 10 Uhr sind wir wieder zurück und machen eine verdiente Siesta. Heute soll es sogar 39 Grad haben, da kann man über Mittag wirklich nur noch im Schatten liegen und Bier trinken. Kurz nach drei starten wir wieder und sehen uns die "Window Arches" an. Es ist brütend heiss, ganz sicher über 40 Grad. Mir wird bei dieser Hitze richtig trümmlig. Wir fahren weiter zum "Delicate Arch" und nehmen den Aufstieg zum Arch bei der brütenden Hitze in Angriff. Dieses Mal jedoch sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben und sehen ein tolles Spektakel. Dann jedoch wird am Fuss des Arches ein verletzter Mann entdeckt, der wohl in der Hitze den Abhang hinuntergestürzt ist. Hilfe wird per Handy organisiert, zum Glück funktioniert das Handy, denn im Park hat es bei weitem nicht überall Empfang. Es geht lange, bis ein Heli kommt. Wir aber machen uns auf den Rückweg und denn es wird schnell dunkel hier.
Canyonlands NP - Moab - Goulding's - Monument Valley (238 km)
Am Morgen sind wir kurz nach halb sieben Uhr gestartet und haben den Campingplatz bei den Arches verlassen und sind in den Canyonlands Nationalpark hineingefahren. Auch hier gibt es viel zu sehen. Die roten steilen teilweise überhängenden Felswände erinnern an den Kings Canyon in Australien. Es gibt auch hier einige wunderschöne Lookouts, allen voran der "Mesa Arch", er ist sehr eindrucksvoll. Auch gibt es einen tiefen Krater mit ganz weissem Sand, bei dem man vermutet, es könnte sich um einen Meteoriteneinschlag handeln. Am Nachmittag tanken wir dann in Moab unsere Wasservorräte auf und fahren weiter bis ins Monument Valley im Reservat der Navajo Indianer. Hier können wir zum 1. Mal eine Strassenkarte kaufen (dafür mussten wir bis zu den Indianern fahren). Abends um sechs sind wir in Gouldings. Wir finden einen tollen Campingplatz mit Schwimmbad und herrlichen Duschen.
Goosenecks/Natural Bridges - Glen Canyon
Capitol Reef & Grand Staircase Escalante (230 km)
Grand Staircase Escalante - Bryce Canyon Nationalpark - Red Rocks - Glen Canyon Dam/Page (30 km)
Page - Horseshoe Bend - Upper Antelope Canyon - Grand Canyon (175 km)
Grand Canyon - Kaibib National Forest - Zion NP - Valley of Fire/Las Vegas (435 km)
Las Vegas
Las Vegas - Death Valley - Los Angeles (627 km)
Universal Studios - Hollywood/Los Angeles
Walk of Fame/Chinese Theatre
Beverly Hills/Sunset Blvd/Rodeo Drive
Downtown Los Angeles
Long Beach - Monterey (517 km)
Monterey - Carmel - San Francisco - 17-Mile Drive (192 km)
Am Morgen ist früh Tagwacht, bereits um fünf Uhr kommen die Fischer und Hafenarbeiter und wecken uns auf. Wir fahren zum "17 Mile Drive" und essen erstmal Frühstück. Danach fahren wir diese Strasse an der Küste von Monterey bis nach Carmel entlang. Es ist eine wunderschöne Küstenstrasse und wir sehen Cypress-Bäume auf den Klippen am Meer. Danach kaufen wir in Monterey noch einige Kleinigkeiten ein und schon sind wir auf der Interstate Richtung San Francisco. Das Mittagessen gibt es nämlich direkt am View Point
der Golden Gate Bridge. Wir haben einen herrlichen Blick auf die Brücke und auf Downtown San Francisco. Wir fahren noch zu zwei anderen Aussichtspunkten und schon ist der Nebel da und verunmöglicht die Sicht auf die berühmte Brücke und die Skyline von San Francisco. So fahren wir zum Visitorcenter beim Fort Baker und übernachten dort.
San Francisco
Abgabe Womo
Flug San Francisco - Seattle
Nach einer recht kurzen Nacht stehen wir morgens um sechs auf, frühstücken und putzen danach das Womo. Um acht Uhr machen wir uns auf den Weg zur Wohnmobilvermietung. Bald nach neun Uhr ist alles mit der Rückgabe erledigt und wir nehmen uns ein Taxi, welches uns zum Flughafen von San Francisco fährt. Kurz nach halb zehn Uhr sind wir dort und als wir das Gepäck einchecken,
erfahren wir, dass wir bereits zwanzig Minuten vor elf mit einer Maschine der Alaskan Airways fliegen müssen, da unser eigentlicher Flug nach Oakland umdisponiert wurde, aufgrund des Unfalls der Asiana auf dem Flughafen von San Francisco zwei Tage vorher. Es reicht und so sind wir schon um halb eins in Seattle und sind ganz überrascht, dass Steve, Lucas und Sam auf uns warten.
Bald einmal haben wir das Gepäck und unser Auto, einen dunkelroten Nissan, (Manon gefällt das Auto super). Wir machen uns auf den Weg zum Haus von Siegfried und Siglind und deponieren vorerst einmal unser Gepäck und gehen einkaufen. Danach gibt es Abendessen bei Steve und am Abend fallen alle müde ins Bett.
Seattle - Pike Place Market - Downtown Seattle
Wir stehen alle ausgeschlafen und erholt am Morgen auf. Nach einem herrlichen Frühstück (mit frischem Brot) holen wir Steve und Lucas ab und fahren zum Pike Market in Downtown Seattle. Wir sehen uns den Fischmarkt und die Seaside an. Danach fahren wir zu einem Aussichtspunkt mit einem genialen Blick auf Seattle. Der Mt. Rainier ist leider versteckt in den Wolken. Nachmittags klart das Wetter auf, wir gehen alle zusammen ins Schwimmbad. Die Kinder haben viel Spass im Wasser und beim Tischtennis. Steve und Mitzi laden uns zum Spaghettiessen ein, wir haben einen tollen und gemütlichen Nachmittag. Abends gibt es noch einen Schwimmwettbewerb, wir gehen mit und schauen den Kindern zu. Später fahren wir nochmals zum Aussichtspunkt und diesmal zeigt sich der Mt. Rainier ebenfalls. Wir fahren zurück zu unserem Haus und lesen noch ein bisschen und danach ist es Zeit zum Schlafen.
Seattle - Port Angeles - Olympic Nationalpark (132 km)
Am Morgen nach dem Frühstück starten wir Richtung Edmonds. Ich will noch einmal zurück ins Haus und komme nicht mehr hinein. Samuel hat an der Tür innen gedreht und sie damit verriegelt. Wir telefonieren Steve, er wird sie mit dem Schlüssel öffnen, während wir unterwegs sind. Mit der Fähre fahren wir von Edmonds nach Kingston. Danach machen wir einen kurzen Rast in Port Gamble,
einem malerischen Küstendorf. Kurz nach Mittag kommen wir in Port Angeles an und fahren direkt hinauf in den Olympic NP zum Hurricane Ridge. Doch leider ist dort oben alles in Wolken und im Nebel versteckt. Wir fahren wieder hinunter und suchen unser Hotel, das Port Angeles Inn. Danach spazieren wir noch durch die Gassen des kleinen Städtchens und finden ein paar interessante Geschäfte mit ganz alten Gegenständen zum Verkaufen. Gegen sechs Uhr klart das Wetter auf, so fahren wir nochmals hinauf in den Nationalpark zum Hurricane Ridge. Wir haben ganz schön Glück und können die Bergkette rund um den Mount Olympus in der Abendsonne mit wenig Wolken bewundern. So laufen wir noch hinauf zum Aussichtspunkt und sehen auf der anderen Seite über die Meeresenge San Juan Strait bis nach Vancouver Island. Abends um neun Uhr sind wir wieder in Port Angeles, essen noch etwas zu Abend und ab ins Bett.
Port Angeles - Kalaloch - Olympic Nationalpark (149 km)
Kalaloch - Olympic Nationalpark - Seattle (293 km)
Wir schlafen lange in unserem schönen Häuschen am Strand von Kalaloch. Danach gibt's Frühstück im Restaurant. Wir spazieren noch etwas entlang der Küste und geniessen die wunderbare Aussicht. Später dann starten wir unsere Rückreise. Wir fahren zuerst zu den Sol Hot Duc Falls und machen den Spaziergang zu den Wasserfällen mitten im Wald. Das Wetter ist wiederum wunderbar, ein bisschen heiss schon, aber im Wald zu laufen ist sehr angenehm. Die Fälle sind sehr speziell, es hat ganz viel Moos rundherum. Weiter fahren wir zu den Marymere Falls und machen auch hier den Spaziergang zu dem Wasserfall. Am späten Nachmittag sind wir dann wieder in Port Angeles, tanken unseren Nissan auf und fahren weiter bis nach Kingston. Danach müssen wir lange warten, es steht eine riesige Autoschlange an, um mit der Fähre nach Edmonds überzusetzen. Nichts desto trotz reicht es uns noch, um rechtzeitig den Sonnenuntergang über Downtown Seattle anzuschauen, denn das zahlt sich heute wirklich aus, bei dem herrlichen Wetter. Zurück in S&S's Haus essen wir noch etwas zu Abend, duschen und gehen schlafen.
Seattle - Boeing Werke
Heute steht das Boeingwerk auf dem Programm. Wir starten nach dem Frühstück und fahren zu Steve. Nochmals stärken wir uns mit einem feinen Kaffee, danach machen wir uns auf den Weg zu den Boeingwerken. Die Führung durch das Werk ist sehr interessant. Die Hallen sind weltweit die grössten Gebäude der Welt, sie sind deshalb auch im Guinessbuch der Rekorde. So könnte man in diesem Gebäude gleichzeitig 75 Fussballmatchs anschauen. Wir sehen uns die Produktionshalle der 747, 777 und 787 an. Wir sehen den Arbeitern zu, denn vieles wird noch in Handarbeit erledigt. Den Nachmittag verbringen wir danach im Freibad, die Kinder schwimmen und spielen und wir unterhalten uns. Am Abend gibt es noch ein herrliches Abendessen mit feinem Lachs bei Steve und danach machen wir uns auf den Heimweg.
Seattle - Space Needle - EMP Musicmuseum - Tillicum Village - Blake Island
Am Morgen nach dem Frühstück wird erst einmal aufgeräumt und die Wäsche gemacht. Danach fahren wir zur Space Needle und fahren mit dem Lift hinauf auf die Plattform. Wir haben eine wunderschöne Aussicht auf Downtown Seattle, auf die Rocky Mountains auf der einen Seite und den Pazifik mit einigen Inseln auf der anderen Seite. Glück mit dem Wetter haben wir auch, es ist klar und wolkenlos und so sehen wir auch den Mt. Rainier. Das ist so ca. an 60 Tagen im Jahr möglich. Wir erleben einen davon. Danach besuchen wir noch das EMP Music Museum, dort hat es ganz viele Gitarren, man kann sogar selbst Musik machen und diese auch aufnehmen. Weiter gibt es im gleichen Gebäude ein Fantasy sowie ein Science Fiction Museum, natürlich auch ein "Muss", die Kinder wollen dorthin. Am Nachmittag fahren wir zurück zum Haus, um noch Jacken und lange Hosen mitzunehmen. Nachmittags um vier Uhr haben wir mit Marcel und seiner Familie abgemacht. Sie haben uns eingeladen zu einer Bootstour zu dem "Tillicum Village". Der Ausflug ist wunderschön. Wir erhalten ein herrliches Abendessen mit Lachs am Feuer zubereitet und danach eine Vorstellung der Indianer. Auch erhalten wir Einblick in die Geschichte der Indianer aus der Umgebung. Mit dem Boot fahren wir wieder zurück nach Seattle. Wir laufen im Hafen von Seattle ein und können gleichzeitig einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Zu guter Letzt fahren wir nochmals hinauf auf das Space Needle, um Seattle "by night" zu bewundern. Danach wird es Zeit für die Abendruhe, denn morgen steht der Mt. Rainier auf dem Programm.
Seattle - Pioneer Farm - Pinnacle Point - Mt. Rainier - Packwood (174 km)
Es ist früh Tagwacht heute morgen. Wir stehen um halb sieben Uhr auf und packen, denn um halb neun Uhr müssen wir bereits bei Steve sein und bald darauf starten wir Richtung Mount Rainier. Wir machen einen Halt bei der Pioneer Farm. Dort erfahren wir vieles über das Leben zu Beginn der Siedlerzeit, wir schauen uns Häuser der ersten Siedler an und lernen deren Alltag kennen.
Für die Kinder ist das eine besondere Erfahrung, sie dürfen die Arbeit des Hufschmieds kennenlernen, sie sägen Holz, melken die Kühe, malen das Korn zu Mehl, malen Kaffee, machen Garn aus Schafwolle, alles lauter interessante und unbekannte Dinge. So haben die Kids alle mächtig viel Spass. Nach unserem Picknick als Mittagessen geht's weiter Richtung Mount Rainier. Als wir im Nationalpark ankommen, klart das Wetter auf, wir sehen den 4400 m hohen Berg bei herrlichem Sonnenschein. Wir wandern hinauf zum Pinnacle Point und haben eine geniale Aussicht auf die umliegende Bergwelt, den Mt. Rainier, Mt. Adams und auch den Mt. St. Helens. Wieder unten beim Auto angekommen fahren wir nach Packwood und beziehen unsere Zimmer im nostalgischen Hotel Packwood. Die Kinder spielen draussen mit dem Hund und einem Ball, wir gehen einkaufen. Danach gibt's in der einzigen Bar im Dorf Burijtos und Hamburger. Nach dem Essen spielen die Kinder noch eine Partie Billiard unter der Anleitung von Steve und Mitzi, danach ist es Zeit fürs Bett.
Packwood - Mt. St. Helens (127 km)
Grove of the Patriarch - Sunrise Point - Mt. Rainier (174 km)
Wieder einmal heisst es zeitig aufstehen und nach dem Frühstück machen wir uns gleich auf den Weg Richtung Mount Rainier. Wir machen einen Zwischenstop beim "Grove of the Patriarch" und laufen den Weg entlang bis zu den 1000 Jahre alten Bäumen. Mächtige Bäume sind das. Die Kinder laufen auf dem Rückweg nicht über die Brücke, sondern durchs Wasser und schlottern auf der anderen Seite, denn das Wasser ist eisig kalt. Wir fahren weiter zum Sunrise Point im Mt. Rainier Nationalpark. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Mt. Rainier. Hier gibt's zum Mittagessen ein Picknick. Danach machen wir uns auf den Weg zurück nach Seattle. Nachmittags um halb fünf Uhr sind wir wieder zurück und nach einer Dusche geht's gleich los zu Marcel, Deedee, Nico und Steffi. Dort geniessen wir alle zusammen ein herrliches Abendessen und lassen den Abend gemütlich ausklingen, die Kinder spielen zusammen. Abends um halb zehn Uhr sind wir wieder zuhause.
Seattle
Heute ist unser Faulenzertag. Wir haben bis fast zehn Uhr geschlafen. Nach dem Frühstück lesen wir, schreiben Tagebuch, die Kinder giessen den Rasen, pflücken die Himbeeren, einfach einmal ein Tag zum Nichtstun. Nachmittags kochen wir uns dann was zum Essen, danach heisst es Wäsche waschen, ein bisschen putzen, eine kleine Siesta und dann wieder lesen und ganz viel faulenzen. Die Kinder spritzen inzwischen nicht nur Rasen und Blumen sondern auch einander. Das war ja auch nicht anders zu erwarten!
Seattle - Museum of flight
Morgens um sieben Uhr ist Tagwacht. Nach dem Frühstück fahren wir direkt los Richtung Flight Museum. Wir machen Downtown noch einige Einkäufe und sind dann pünktlich zur Türöffnung vor dem Museum. Das Museum ist sehr interessant, so können die Kinder im Cockpit des noch heute schnellsten Flieger der Welt sitzen. Zudem hat es eine Concorde der British Airways und die Air Force One von Präsident John F. Kennedy und auch eine Super Constellation. Alles kann man von innen und aussen anschauen. In einem Simulator kann man das Space Shuttle landen und das Übungsspaceshuttle der Astronauten steht ebenfalls zur Besichtigung bereit. So sind wir den ganzen Vormittag vollauf beschäftigt. Nachmittags fahren wir mit Steve und den Kindern an den Swimmingpool, sie können noch etwas im Wasser planschen. Abends fahren wir noch zu Marcel und Deedee zum Pizzaessen. Wir schauen uns ihre Ferienbilder von Thailand und Marocco an. Danach wird es Zeit zum Schlafen gehen.
Seattle - Pacific Science Center
Wir stehen zeitig auf und fahren nach unserem letzten amerikanischen Frühstück zum Space Needle. Hier besuchen wir das Pacific Science Center. Wir sehen uns im IMAX den Film Air Racers in 3D an. Mir wird richtig schwindlig. 3D ist wohl nichts mehr für unser einer, denn auch Alain ist meiner Meinung. Wir laufen durch die Ausstellung der Raumfahrt und auch ein Planetarium hat's. Mittags fahren wir zurück. Wir müssen packen und Alain muss nachmittags zusammen mit Marcel unseren Nissan Sentra zurück zum Flughafen bringen. Alles läuft prima, Marcel macht für uns noch die Boardingpasses und danach packen wir fertig und putzen noch etwas. Nachmittags um halb fünf Uhr fahren wir zusammen mit Marcels Familie zu einem äthiopischen Restaurant und essen für einmal äthiopisch. Es ist ganz speziell, so isst man anstatt mit Besteck mit den Händen und zwar eine Art Fladenbrot. Mit dem Brot nimmt man immer ein wenig Fleisch (recht scharf) und Gemüse, Bohnen, Spinat, Linsen. Auch das Bier ist fein, der Wein dafür weniger. Nach dem Essen spazieren wir noch durch die Shopping Mall, es gibt Softice für jedermann. Danach gibt es noch ein Glas Wein bei Marcel und schon ist es Zeit zum Schlafen gehen, denn morgen heisst es früh Tagwacht, unser Flugzeug startet bereits um 07.00 Uhr.
Seattle - New York - Zürich
Morgens um vier ist bereits alles auf den Beinen. Es ist auch Zeit, denn um halb fünf Uhr kommt Marcel uns abholen. Gepackt haben wir, so betten wir noch aus und danach ist Marcel auch schon da. Wir laden das Auto ein und schliessen die Tür unseres Heims für die letzten zwei Wochen. Wir winken ade und eine halbe Stunde später sind wir auch schon auf dem Flughafen von Seattle-Tacoma. Zum Glück sind wir rechtzeitig, denn es hat schon Stau und auf dem Flughafen ist ganz schön was los. So bleibt uns keine Zeit für einen Kaffee und schon sitzen wir im Flugzeug. Der Flug von Seattle nach New York dauert 5,5 Stunden. Wir haben einen ganz neuen Flieger mit Bordunterhaltungssystem und so ist die ganze Familie für die nächsten Stunden schwer beschäftigt. Es hat ganz viele tolle Filme zur Auswahl, leider sind nicht alle auf Deutsch erhältlich und so schaue ich mir "Argo" auf englisch an. Nachmittags um drei sind wir in New York (3 Stunden Zeitverschiebung). Wir haben nur ca. 1 Stunde, um unser Flugzeug zu wechseln, zum Glück fliegt es ab dem gleichen Gate. Das richtige Gate ist schnell gefunden und und schon wieder heisst es "boarding". Dieser Flieger ist älter, es gibt kein Unterhaltungssystem sehr zur Enttäuschung der Kinder. Da haben sie Zeit zum Schlafen. Noch einmal sind wir 8,5 Stunden unterwegs bis nach Zürich (6 Stunden Zeitverschiebung).
Zürich - Bitsch
Wir landen morgens um sechs Uhr in Zürich. Unser Gepäck haben wir bald einmal zusammen und schon sitzen wir im Zug Richtung Wallis. Der Sonnenaufgang über dem Atlantik war sehr schön und dann vor allem auch der Anflug auf Zürich mit der leichten Bewölkung. Jetzt nichts wie heim.
Total gefahrene Meilen: 3660 (ca. 5890 km)
Getankt 370 Gallonen Benzin (ca. 1630l)
Durchschnittsverbrauch: 27.67l/100 km
1 Gallone kostet US$ 3.60 - 4.00
eben ein gewaltig durstiger RV